Fahrerlaubnis – Führerschein2018-09-13T18:17:34+00:00

Fahrerlaubnis – Führerschein

Das Verkehrsverwaltungsrecht, und als Teil davon insbesondere das Fahrerlaubnisrecht, ist immer dann von Bedeutung, wenn es zu einer Eintragung in das Fahreignungsregister gekommen ist, wenn ein Fahrverbot verhängt worden ist oder wenn gar die Fahrerlaubnis durch Urteil eines Strafgerichts entzogen wurde. In all diesen Fällen erhält die für Sie als Betroffenen zuständige Fahrerlaubnisbehörde eine Mitteilung, in der die entsprechende Entscheidung niedergelegt ist.

Wenn Ihnen beispielsweise die Fahrerlaubnis durch Urteil eines Strafgerichts entzogen wurde, fehlt Ihnen nachweislich die Fahreignung. Daher müssen Sie im Zuge der Neubeantragung der Fahrerlaubnis in der Regel auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung über sich ergehen lassen und diese bestehen, damit Ihre Fahrerlaubnisbehörde Sie (wieder) als „geeignet“ zum Führen eines Kraftfahrzeugs anerkennt.

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Gleiches gilt, wenn Sie nach dem Konsum von Alkohol und oder Drogen ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr geführt haben und hierbei in eine polizeiliche Kontrolle geraten sind. Aber auch wenn Sie ohne Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs durch unkontrollierten Alkoholkonsum aufgefallen sind, oder mit dem Besitz einer erheblichen Menge von Betäubungsmitteln aktenkundig geworden sind, wird die Fahrerlaubnisbehörde diesem nachgehen und Sie auf ihre Fahreignung hin überprüfen lassen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass Sie als Kraftfahrzeugführer beweispflichtig für die Tatsache sind, dass Ihre Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr feststeht. Also muss nicht die so genannte Führerscheinstelle Ihnen nachweisen, dass Sie aufgrund des erheblichen Genusses von Alkohol oder von Betäubungsmitteln nicht mehr zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr geeignet sind, sondern es gibt eine Beweislastumkehr.

Unsere Aufgabe als langjährig erfahrene Verkehrsrechtsanwälte ist es, möglichst frühzeitig die Weichen in dem jeweiligen Verfahren dafür zu stellen, dass die Verkehrsverwaltungsbehörde in dem sich regelmäßig anschließenden Verwaltungsverfahren bereits beispielsweise an eine Entscheidung des Strafgerichts im Hinblick auf Ihre Fahreignung rechtlich gebunden ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass in der Verteidigungsstrategie Strafsache bereits an die etwaigen Folgen für das sich später anschließende Verwaltungsverfahren vor der Fahrerlaubnisbehörde gedacht und mitberücksichtigt wird.

Soweit Sie uns erst im führerscheinrechtlichen Verwaltungsverfahren mit Ihrer Vertretung beauftragen, werden wir die Sach- und Rechtslage durch Einholung der Führerscheinakte, die für Sie bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde geführt wird, prüfen. Sodann werden wir mit Ihnen die erforderlichen rechtlichen und tatsächlichen Veranlassungen treffen, um Sie nach Möglichkeit vor den Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde, insbesondere vor der Entziehung der Fahrerlaubnis, zu bewahren.

Wir verfügen über langjährige Erfahrung und sind im Umgang mit den für Sie zuständigen Sachbearbeitern vertraut. Wir werden für Sie die am wenigsten belastende Alternative gegenüber einer möglichen Entziehung der Fahrerlaubnis finden und dies gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde, soweit dies rechtlich möglich, durchsetzen.